Das Mekka der Harley Davidson Biker ist demnächst in vielleicht in Texas, vielleicht auch in Californien. Jedenfalls nicht mehr in Milwaukee im US-Staat Wisconsin. Hintergrund ist der anhaltende Sparkurs der Harley-Manager. Die nämlich wollen die Produktion verlagern in einen US-Staat mit flexibleren Arbeitszeiten. So will man besser die Anpassung an das saisonale Geschäft schaffen. Die Verwaltung will man aber in jedem Fall in Milwaukee lassen, wo vor 107 Jahren William S. Harley und Arthur Davidson in einem Holzschuppen begannen, Motorräder zu bauen.
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Harley erwägt aus Milwaukee wegzugehen
Donnerstag, 5. August 2010Harley meldet Gewinne
Mittwoch, 21. Juli 2010Im II Quartal 2010 fuhr Harley satte Gewinne ein. Im Gegensatz zum selben Zeitraum 2009 wurde die Bilanz sogar verdreifacht. Was die Zahlen nicht aussagen, ist, das dies nicht durch rasant gestiegenden Absatz von Motorrädern geschehen ist, sondern durch Sparmaßnahmen. Der Motorrad Umsatz ist weiterhin im Keller.
Es fehlt an einer finanzstarken, interessierten Käuferschicht aus der jungen Generation. Das Durchschnittsalter des Harley Kunden in den USA liegt bei 47 Jahren. Eigentlich wollte Harley 2010 ganze 200.000 absetzen. “Die Bedingungen bleiben eine Herausforderung”, sagt Firmenchef Keith Wandell inzwischen.
Es war die Zweirad-Finanzierung, das zweite Standbein des Unternehmens, was die schwarzen Zahlen schrieb. Das war lange Zeit nach der Wirtschaftskriese nicht möglich. Allzu risikoreiche Kredite musste das Unternehmen in dieser Zeit ablehnen.
Auch jetzt noch werden lieber gebrauchte Motorräder gekauft oder billige Modelle anderer Hersteller. Eine Fat Boy, die es erst ab knapp 20.000 Euro gibt, findet heute seltener einen neuen Besitzer. Vor Jahren noch hatte die Kultmaschiene reißenden Absatz.
“Es ist nun mal Krise, und da halten die Leute ihr Geld lieber zusammen oder zahlen ihr Haus ab” sagt Kolb, Analyst bei Standard & Poor’s.
Retten soll einme Neuorientierung. Mehr Frauen will man als Käuferinnen gewissen (bisher sind es zu 83 % Männer, die eine Harley kaufen)und der Export soll angeschoben werden. Indien ist das Ziel. Vor allem aber sollen , jüngere Käufer gefunden werden. Hier will Harley eine günstoge Einsteigermaschine anbieten: “Die Herausforderung wird sein, erschwingliche Maschinen anzubieten, die auch aussehen und sich anhören wie eine Harley.”
Porschefahrer tötet Harley Fahrer
Montag, 12. Juli 2010Kein Sommer ohne Todesmeldungen an der Harley Davidson Front. Am Donnerstag Abend gegen 22:55 Uhr stieß bei Ottensheim ein 35-jähriger Porschefahrer mit dem 50-jährigen Manfred Mazak aus Feldkirchen an der Donau Frontal zusammen. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche starb der Taxiunternehmer noch am Unfallort. Der Porschefahrer gab an, er habe: “den Motorradfahrer total übersehen”. Die Harley blieb nach dem Unfall auf einer angrenzenden Wiese liegen und fing Feuer. Die Ehefrau des Harley Fahrers gab an: “Es ist unfassbar und traurig. Auch ein großer Freundeskreis und die Kollegen meines Mannes sind geschockt. Das Motorradfahren war sein liebstes Hobby. Er fuhr seit mehr als zehn Jahren mit dem Motorrad zur Arbeit nach Linz und in der Nacht wieder nach Hause”. Unser Beileid!
2. Harley Weekend Lübeck
Donnerstag, 24. Juni 2010Vom 20. - 22. August 2010 werden wieder 150.000 Besucher und gut 10.000 Motorräder in Lübeck und Travemünde erwartet. Veranstalter Sven-Bolko Heck von der Medienhaus Heck GmbH sagt: „Es wird eine Steigerung zum Vorjahr geben.“ Das erste reffen 2009 war so erfolgreich, das man 2010 hoch motiviert an der Fortsetzung strickt.
Auf 5 Bühnen werden 40 Bands auftreten. Unter anderem: Torfrock, Ohrenfeindt und Stoppok & Worthy und viele mehr. In einer Messehalle werden auf 3.000 Quadratmeter 25 Händler und Künstler ihre Angebote präsentieren. Neuste Harleys können am Media Dock bei der Drehbrücke getestet werden. Und natürlich wird es eine klassische Ausfahrt geben. Diese startet an der Wallhalbinsel, führt durch die Altstadt, weiter durch die Innenstadt bis zum Brügmanngarten.
Das gesamte Programm befindet sich hier.
Harley Davidson und ein Weltrekord
Mittwoch, 3. März 2010Der berühmte Motorrad-Freestyler und Stuntman Seth Enslow stellte jetzt einen neuen Weltrekord auf und das mit einer Harley Davidson. Bereits 1999 gelang das dem Amerikaner Bubba Blackwell. Blackwell sprang in Las Vegas 1999 über eine Rampe 47,85 Meter weit. Diesen damals aufgestellten Weltrekord überbot Enslow jetzt mit einem Sprung über die Distanz von 55,99 Meter. Da beim ersten Sprung zu wenig Presse anwesend war, setzte sich Seth Enslow noch einaml auf die Harley und wagte den Sprung, mit Erfolg. Wie Blackwell startete auch Enslow 1999 den Versuch, sich den Weltrekord zu holen, damls mit einer Honda. Dieser Stunt ging allerdings schief. Enslow flog zu weit und knallte mit seinem Kopf gegen den Lenker und zog sich dabei schwerste Verletzungen an der Augenhöhle zu. Leider wird der neue Weltrekord nicht in das Guinness-Buch der Rekorde eingetragen, da es dort keine entsprechende Kategorie gibt.
