Sammler haben viel Freude mit Ihren Stücken. Harley-Sammler können sich noch mehr freuen, da das Kult-Zweirad sehr viel an Sammlerwert zunimmt. Vor allem Modelle aus den Jahren 1920 bis 1950 können einen zweistelligen Wertzuwachs verzeichnen und das im Zehnjahresintervall. Vorrausetzung für diesen Zuwachs ist, das Zustand und Modell passen. Harley Davidson ist im Vergleich zu anderen Motorrad-Marken schon eine eigene Klasse, bei der Status und Image eine große Rolle spielt. Egal ob Architekt oder einfacher Arbeitnehmer, viele leisten sich gern ein solchen Luxus und wenn ein Kredit dazu nötig ist. Für eine Oldtimer-Harlye muss ein Sammler jedoch tief in die Tasche greifen., berichtet Oldtimerexperte Andreas Koehler. Nimmt man beispielsweise eine Harley Knucklehead aus dem Jahr 1936, wird man nicht weniger als 30.000 Euro dagfür zahlen. Und der Preis steigt weiter von Jahr zu Jahr. Zwar gab es auch in diesem Sektor einen Rückgang durch die Wirtschaftskrise, jedoch hat sich die Nachfrage nach Sammler-Modellen wieder erholt. Auch sehr interessant ist hier die Rolle des Geldes. Entscheiden ist hier der Nachschub und die Ausfuhr aus den USA. Alte Harleys haben in den USA schon fast einen Status eines Kulturgutes. Somit ist es für Sammler außerhalb der USA immer schwieriger eine Harley aus den USA zu beziehen.
Archiv für Januar 2010
Doppeltes Vergnügen mit der Harley
Montag, 25. Januar 2010Harley Days in Hamburg…nicht mehr in Hamburg
Montag, 18. Januar 2010Da kommt was auf Harley-Fans zu. Der Senat will die traditionelle Veranstaltung von Harley Davidson, die Harley Days in Hamburg, nicht mehr in der Stadt haben. Vor allem vom Veranstalter, dem Tourismusverband und der CDU gibt es reichlich Kritik auf Grund dieses Vorhabens. Dem CDU-Bezirksabgeordneten, Sven Hielscher, schlägt diese Nachricht besonders auf dem Magen. Die Harley Days nicht mehr in Hamburg? Und die Kritik kommt zu Recht, im Auftrag des Schwarz-Grünen Senats, wurde durch die Kultur- und Umweltbehörde erklärt, das es 2010 keine Genehmigung für das Harley Groß-Event geben wird. Begründet wird das ganze durch das anhäufen von Beschwerden durch Anwohner auf Grund von Lärmbelästigung so wie die hohe Umweltbelastung durch Abgase. Zudem will Hamburg Umwelthauptstadt 2011 werden. In diesem Zusammenhang kann man dieses Event in Frage stellen. Nicht nur der Veranstalter ist enttäuscht von dieser Entscheidung, auch die Hamburger Hotellerie ist verärgert, da die Harley Days immerhin einen siebenstelligen Umsatz einbringen und somit einen enorm wichtigen wirtschaftlichen Faktor darstellen. Glücklicherweise ist in diesem Falle noch kein letztes Wort gesprochen. Man kann nur hoffen das die Harley Days weiter Hamburg als ihr zu Hause betrachten können, schließlich hängt auch Tradition an diesem Event.
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Rettet Indien Harley Davidson
Freitag, 8. Januar 2010In wirtschaftlich schwachen Zeiten wie jetzt, entwickelt sich die Traditionsmarke Harley zu einem Ladenhüter. Die zurückgegangenen Absatzzahlen zwingen Harley dazu, neue Märkte zu erschließen. Dies teilte Harley am Montag auf der Autoshow in New Dehli mit. Dadurch soll der Absatzmarkt wieder in Schwung gebracht werden. Der US-Hersteller will in Indien mit 12 Modellen auf den Markt gehen und so von der hohen nutzung von Zweirädern und der steigenden Wirtschaftskraft des Landes profitieren. Dieses Vorhaben ist aber nicht neu, das das Unternhemen dies bereits im Sommer 2009 mitteilte. Derzeit ist Motoradfahren keine Freizeitaktivität in Indien, sondern mehr eine Notwendigkeit. Durch das Wirtschaftswachstum, die aufstrebende Mittelklasse sowie der Bau von Schnellstraßen könnte dies allerdings ändern. Zur Zeit sucht das Unternehmen aus Milwaukee um Händler in den wichtigsten Städten, wie Mumbai, Bangalore, Dehli und Hyderabad. Neben der Vergrößerung des MArktes plant Harley auch den Abbau von 300 - 400 weiteren Stellen. Bereits 1/5 an Stellen baute das Unternehmen in der Vergangenheit ab. Besonders aber macht das zunehmende altern der Kundschaft Harley große Probleme. Harley zieht Konsequenzen daraus und will in neue Segmente vorstoßen und erstmals Sportmaschinen bauen. So sollen jüngere Interessenten gelockt werden aber auch Frauen. Bisher blieb der neugewinn von jüngeren Kunden aus. Und wie wir schon berichteten trennte sich Harley Davidson bereits von seinen beiden Traditionsmarken MV Agusta und Buell.
Im vergangenen Jahr half der legendäre Investor Warren Buffett dem Unternehmen und übernahm 300 Millionen $ Schulden. Dafür erhielt er ungesicherte Schuldverschreibungen mit einer jährlichen verzinsung von 15 Prozent.
